Was als kleiner Garten bei der Weseta begann, wird immer grösser. Das Projekt zieht Menschen an, weckt frische Ideen und lässt sich längst nicht mehr auf ein paar Beete beschränken. Es braucht mehr.
Machen beginnt mit Machen!
Hinter den Chlytalmachern steckt ein einfacher Gedanke: Schule und Handwerk gehören zusammen. Kinder die bauen und herstellen, lernen anders, tiefer, bleibender.
Was passiert, wenn wir Kindern in der Schule fundiertes Wissen vermitteln, ihnen aber auch den Raum geben, es direkt auszuprobieren? Es entsteht eine Lernumgebung, in der aus Gelerntem und eigenen Ideen echte Projekte, Produkte und Dienstleistungen entstehen.
Mit altbewährtem Handwerk und modernen Werkzeugen verwandeln wir Visionen in Produkte und Dienstleistungen.
Wer etwas herstellt, lernt anders. Das zeigt die Forschung seit Jahrzehnten. Kinder, die bauen, tüfteln und produzieren, entwickeln nicht nur handwerkliche Fähigkeiten. Sie lernen zu planen, Fehler zu erkennen und Lösungen zu finden. Wissen entsteht am besten, wenn man etwas Greifbares erschafft. Nicht durch Zuhören, sondern durch Tun.
Die Hirnforschung bestätigt das. Wer mit den Händen arbeitet, aktiviert Bereiche im Gehirn, die beim passiven Lernen schlicht nicht angesprochen werden. Konzentration, Problemlösung, Durchhaltevermögen – all das wird trainiert, wenn Kinder ein echtes Ziel vor Augen haben. Bildung ist kein Vorbereiten auf das Leben. Sie ist das Leben selbst.
Die Chlytalmacher suchen einen Raum.
Die Chlytalmacher brauchen einen Raum, in dem sie arbeiten können. Das kann eine kleine Lagerhalle, ein Büro, ein Schuppen oder einen Aussenplatz für zwei Container sein. Idealerweise im Chlytal, gut erreichbar und mit etwas Platz zum Werkeln.
Es braucht nicht viel. Strom, ein Dach über dem Kopf und vier Wände reichen. Den Rest machen die Chlytalmacher selbst. Alte, renovationsbedürftige Räume sind sogar willkommen. Anpacken ist schliesslich das, was Macher am besten können.