Im Chltygarten in Engi wachsen bereits Beeren. Aber es sind zu wenige. Damit wir wirtschaftlich arbeiten können, müssen wir expandieren.

Zuerst dachten wir, ein Schulgarten sei einfach ein Garten. Man pflanzt etwas, giesst es manchmal, und irgendwann wächst etwas. Aber dann haben wir gemerkt, dass hinter jedem Glas Konfitüre viel mehr steckt als ein paar Beeren. Man muss rechnen, planen, entscheiden, und wenn man einen Fehler macht, sieht man ihn nicht auf einem Blatt Papier in Form einer schlechten Note, sondern im Portemonnaie oder an der Pflanze, die nicht mehr steht.

Unsere Beeren in Engi reichen nicht. Wir haben gezählt, gerechnet, nochmals gerechnet, und es ist klar: Wenn wir wirklich Konfitüre, Joghurt und Glace herstellen wollen, brauchen wir mehr.

Beim Aufbau unserer neuen Beerenfelder steht uns Lubera tatkräftig zur Seite. Dank dieser Unterstützung können wir den nächsten grossen Schritt wagen und unser Projekt weiter ins Tal tragen.

Wer kann uns eine Pflanzfläche zur Verfügung stellen?

Wir suchen zusätzliche Pflanzflächen für Himbeeren und Erdbeeren. Ob eine grosse Gesamtfläche oder mehrere kleinere Grundstücke: Wir freuen uns über jeden Hinweis zu verfügbaren Flächen.

Jetzt Garten-Aktien kaufen und ein weiteres Projekt ermöglichen.

Damit das Projekt anläuft, brauchen wir Startkapital. Mit dem Geld kaufen wir Himbeerstauden, Pflanzerde und Beete und finanzieren die Arbeit der Kinder. Wer eine Aktie kauft, macht es möglich.

"Was würde wohl im Klassenzimmer passieren, wenn Kinder handeln, scheitern, nachdenken und es nochmals versuchen dürften?"

Kinder lernen nicht durch Erklären allein. Sie lernen, wenn sie handeln, scheitern, nachdenken und es nochmals versuchen. Dieses Beerenfeld ist kein Zusatzprojekt am Rand des Lehrplans, sondern ein Lernraum, in dem genau das möglich wird.

Wissen entsteht nicht abstrakt, sondern eingebettet in echte Situationen mit echten Konsequenzen. Die Kinder führen eine Buchhaltung, weil das Geld wirklich reichen muss. Sie kümmern sich um die Beeren, weil sonst die Ernte ausbleibt. Sie treffen Entscheidungen als Gruppe, weil niemand allein zuständig ist. Fehler sind keine Markierungen auf einem Prüfungsblatt, sie sind sichtbar, spürbar und korrigierbar.

Dazu kommt etwas, das schwerer zu messen ist, aber mindestens so wichtig: Selbstwirksamkeit. Kinder, die erleben, dass ihr Handeln etwas bewirkt, entwickeln Vertrauen in die eigene Urteilsfähigkeit. Sie lernen, Verantwortung nicht als Last zu empfinden, sondern als etwas, das ihnen gehört. Das ist eine Grundlage, die weit über den Schulgarten hinausträgt.