Kartoffeln kennt jeder. Aber nicht jeder weiss, wie viele Sorten es gibt, wie unterschiedlich sie schmecken und was in der Region einmal angebaut wurde. Genau das wollen wir herausfinden.

Wir suchen eine Pflanzfläche von 20 bis 30 m², auf der wir verschiedene Kartoffelsorten anpflanzen können. Wenn möglich alte und seltene Kulturen aus der Region, Sorten die fast vergessen gegangen sind und eine Geschichte haben. Wir pflanzen nicht einfach die nächsten Supermarkt-Kartoffeln. Wir suchen alte und seltene Sorten aus der Region, Kartoffeln mit Geschichte. Wer uns dabei einen Tipp geben kann oder weiss, wo man solche Sorten noch findet, ist willkommen.

Im Herbst 2027 feiern wir ein Kartoffelfest. Die Ernte kommt auf den Tisch, die Sorten werden vorgestellt und wer kommt, erfährt mehr über das, was wir gepflanzt und gelernt haben.

Pflanzfläche gefunden!

Wir haben eine Pflanzfläche gefunden und schon bald beginnen wir mit den Vorbereitungen des Kartoffelfeldes. Juhuiii: Nächsten Herbst feiern wir das erste Kartoffelfest.

Vielen Dank für die Unterstützung!

Dieses Projekt finanzieren wir selbst.

Die Materialkosten übernehmen wir selbst. Wir lernen dabei, was es heisst zu investieren: Geld einsetzen, Verantwortung tragen und am Ende schauen, ob die Rechnung aufgeht. Am Kartoffelfest verkaufen wir die Ernte und holen die Ausgaben wieder rein. Mithilfe beim Pflanzen, Pflegen und Ernten ist aber sehr willkommen.

«Was wäre, wenn Wirtschaftsunterricht nicht im Klassenzimmer stattfindet, sondern draussen auf einem Kartoffelfeld?»

Investieren ist kein Erwachsenenthema. Es ist eine Grundkompetenz, die Kinder früh entwickeln können, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt.

Beim Kartoffelprojekt tun die Kinder genau das. Sie setzen eigenes Geld ein, das sie im Chlytal Garten erwirtschaftet haben, kaufen Saatgut und Material, pflanzen an und warten. Ob sich der Einsatz lohnt, zeigt sich erst am Kartoffelfest. Bis dahin tragen sie das Risiko selbst.

Kinder verstehen finanzielle Zusammenhänge am besten, wenn sie am eigenen Leib erfahren werden. Nicht als Simulation, sondern mit echtem Geld und echten Konsequenzen. Was passiert, wenn man zu viel ausgibt? Was, wenn die Ernte kleiner ausfällt als geplant? Was bleibt übrig, wenn alles aufgeht? Diese Fragen sind keine Rechenaufgaben. Es sind Erfahrungen, die bleiben.