Gerade stellt sich uns die Frage. Warum gibt es entlang des Sernf eigentlich keine Gärten? Wasser ist da, Sonne auch, der Boden fruchtbar. Ein besserer Platz für Beeren ist kaum vorstellbar. Ist es verboten, oder hat bisher einfach niemand daran gedacht?
Wir haben einen grossen Traum. Ein Beerenfeld direkt am Sernf, eine weitere Pflanzfläche für unser Projekt Chlytalbeeren. Dem Flusslauf entlang und so nah am Wasser wie möglich. Dort, wo der Boden fruchtbar ist und die Sonne hinkommt. Gegossen wird nur mit Wasser aus dem Fluss, kein Tropfen aus der Leitung. Das ist die Idee.
Wie eine Sorte entsteht
Hast du gewusst, dass eine Beerensorte über viele Jahre gezüchtet wird? Kreuzen, auswählen, wieder kreuzen, bis Geschmack, Grösse und Robustheit stimmen. Diese Arbeit überlassen wir lieber unserem Partner Lubera und bestellen die Sorten bequem online.
Mit bestem Quellwasser vom Hausstock hegen und pflegen wir sie dann weiter. Eine neue Sorte wird daraus nicht, dafür fehlt uns das Fachwissen, wir haben nur eine Giesskanne und viele helfende Hände. Besonders lecker werden die Beeren aber auf jeden Fall, da sind wir uns sicher. Wie echtes Züchten wirklich geht, schauen wir uns trotzdem an, bei einer Führung durch Luberas Zuchtbetrieb, wo wir den Profis heimlich über die Schulter schauen.
Mach mit – pack an!
Dafür suchen wir eine Fläche direkt am Fluss, nicht mehr als zehn Meter vom Ufer entfernt. So nah, dass wir das Wasser zu Fuss holen oder mit einer kleinen Pumpe heraufleiten können. Hast du ein Stück Land am Sernf, in Elm, Matt oder Engi? Oder kennst du jemanden, der uns weiterhelfen kann?
Noch gibt es das Feld nur im Kopf. Wie es aussehen könnte, hat uns eine KI gezeigt. So arbeiten wir am liebsten, mit den Händen im Boden und offen für neue Technik.